Klimaneutrale Gebäude und nachhaltige Immobilienfinanzierung

CREATE – Climate Neutral Buildings and Sustainable Real Estate Finance

Das Verbundprojekt „Klimaneutrale Gebäude und nachhaltige Immobilienfinanzierung“ (Climate Neutral Buildings and Sustainable Real Estate Finance, CREATE) hat zum Ziel, innovative Finanz- und Versicherungsprodukte mit einer möglichst hohen transformativen Wirkung (Impact), i. S. eines möglichst hohen Dekarbonisierungspotenzials für den CO2-intensiven Immobiliensektor zu entwickeln.
Es besteht aus drei Teilprojekten.

Teilprojekt 1: Wissenschaftliche Konzeption und Koordination

Das erste Teilprojekt fokussiert die wissenschaftliche Entwicklung des konzeptionellen und theoretischen Rahmens. 

Teilprojekt 2: Einbindung Sustainable Finance Expert:innen

Das zweite Teilprojekt untersucht das Verhalten, die Bedürfnisse und die Erwartungen ausgewählter Finanzmarktakteur:innen, um ein besseres Verständnis über die Treiber und Barrieren bei der Nutzung bestehender nachhaltiger Finanzprodukte zu erlangen. Auf dieser Basis sollen mittels Design-Thinking Prinzipien und Methoden innovative Finanzprodukte zur Reduktion von klimawirksamen Emissionen aus dem Gebäudebereich entwickelt werden.

Teilprojekt 3: Datenverfügbarkeit, -qualität und -analyse

Das dritte Teilprojekt beschäftigt sich mit dem wichtigen Thema der Datenverfügbarkeit, -qualität, -analyse und -bewertung, insbesondere auch in Bezug auf die EU-Taxonomie.

Interviews zu CREATE

Publikationen von CREATE

Analyse der EU-Taxonomiekriterien und der zum Nachweis der Einhaltung erforderlichen Daten

Der Bericht beschreibt erste Projektergebnisse aus dem Forschungsprojekt CREATE.

Klimaneutrale Transformation des Immobiliensektors über den Kapitalmarkt

Das Positionspapier erörtert maßgeschneiderte Lösungen für die Finanzierung moderner Renovierungsprozesse, die auch die Herausforderungen und Chancen des seriellen Sanierens und des Contractings berücksichtigen. Der Erfolg dieser Bemühungen hängt davon ab, inwieweit Gebäudedaten standardisiert und digitale Werkzeuge zur Analyse genutzt werden und unser gebündeltes Fachwissen eingesetzt wird, um Verbraucher/- innen über die Vorteile und Machbarkeit nachhaltiger Renovierungen aufzuklären und ihnen zugleich die passenden Finanzierungsprodukte anzubieten.

Klimawende im Gebäudebestand – wie Finanzströme transformative Kräfte entfalten können

Im Juni 2025 titelte die Financial Times: „How the next financial crisis starts“. In dem Artikel wurde die Frage aufgeworfen, inwiefern das weltweite Versagen bei der wirksamen Bekämpfung von Ursachen (CO2-Emissionen) und Konsequenzen (z. B. Extremwetterereignisse) des Klimawandels dazu geführt hat, nicht nur die Wirtschaftsaktivitäten einzelner Branchen, sondern das globale Finanzsystem in seiner Stabilität zu gefährden. Einzelne Statements von Finanzexperten in diesem Beitrag führen die Dramatik plastisch vor Augen (eigene Übersetzung).

Sanierungs-Offensive für Deutschland - Wege zur klimaneutralen Gebäudepolitik

Deutschland hat sich als Teil der Europäischen Union zur Erfüllung der Klimaziele verpflichtet. Um diese zu erreichen, wird die neu gebildete Bundesregierung langfristige Entscheidungen treffen müssen. Angesichts der anstehenden Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD möchten wir als ING Deutschland und als Forschungsteam CREATE1 an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) mit unserer Erfahrung sowie unserem Wissen aus Praxis und Wissenschaft einen Beitrag bei der Entscheidungsfindung leisten. Im Folgenden finden Sie Handlungsempfehlungen und Entscheidungshilfen zur Gebäudepolitik2, die aus unserer Sicht auf Bundes- und EU-Ebene mit bedacht werden sollten.

Sanierungs-Offensive für Deutschland - Wege zur klimaneutralen Gebäudepolitik

Deutschland hat sich als Teil der Europäischen Union zur Erfüllung der Klimaziele verpflichtet. Um diese zu erreichen, wird die neu gebildete Bundesregierung langfristige Entscheidungen treffen müssen. Angesichts dessen möchten wir als ING Deutschland1 und als Forschungsteam CREATE2 an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) mit unserer Erfahrung sowie unserem Wissen aus Praxis und Wissenschaft3 einen Beitrag zur politischen Beratung leisten. Bereits in früheren Analysen wurde deutlich, dass die bestehenden Regelungen nicht ausreichen, um Klimaneutralität im Gebäudesektor sicherzustellen. Sanierungstempo und -tiefe müssen deutlich gesteigert werden. Dafür braucht es übergreifende Konzepte, die energetische Sanierungen wirtschaftlich attraktiver machen als den Status quo – und diese sowohl fördern als auch fordern. Die Transformation gelingt nur, wenn alle relevanten Akteure gemeinsam handeln – von der Politik über die Finanzwirtschaft bis hin zu Eigentümer:innen und Energieversorgern. Innovative Finanzierungsmodelle und datenbasierte Instrumente sind entscheidend, um Investitionen gezielt zu lenken und die Umsetzung zu beschleunigen. Im Folgenden sind Handlungsempfehlungen und Entscheidungshilfen zur Gebäudepolitik zu finden, welche aus unserer Sicht auf Bundes- und EU-Ebene mit bedacht werden sollten.

Transforming Cities - Welchen Beitrag können Finanzmärkte zur Großen Transformation leisten?

Die Bewältigung des Klimawandels erfordert eine umfassende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Finanzmärkte spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie Kapitalströme in nachhaltige Investitionen umlenken. Ein zentraler Bestandteil ist die Transformationsfinanzierung, die Aktivitäten zur Erreichung der Klimaneutralität fördert. Ziel ist, durch innovative Finanzierungsmodelle und möglichst standardisierten Transitionspläne Investitionen mit hohem CO2-Reduktionspotenzial im Gebäudebereich zu priorisieren, um so die größtmögliche transformative Wirkung zu erreichen. Dieser Ansatz bietet erhebliche Potenziale zur Beschleunigung der Gebäudetransformation.

Transforming Cities - Wie kann die Wohngebäudeversicherung zur klimaneutralen Transformation von Gebäuden beitragen?

Die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels verdeutlichen die Notwendigkeit umfassender Maßnahmen auf regionaler und globaler Ebene. Dies erfordert koordinierte Anstrengungen sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, unter Einbeziehung privater Haushalte, staatlicher Institutionen und wirtschaftlicher Akteure. Dem Gebäudesektor kommt hier eine zentrale Rolle zu, da dieser für nahezu 40 % des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich ist (Dena, 2021). Die energetische Sanierung von Wohngebäuden ist daher von zentraler Bedeutung, da rund 60 % aller Wohngebäude vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung (1978) errichtet wurden (Dena, 2023). Hiervon gehören 60 % zu den energieintensivsten Gebäudeklassen G und H (BMWi, 2020). Dieser hohe Anteil an energieintensiven Gebäuden gekoppelt mit einer geringen Sanierungsrate von derzeit deutlich unter 1 % pro Jahr (BuVEG, 2024) trägt erheblich zu den hohen Emissionen des Sektors bei.

Transforming Cities Sonderausgabe - Urbane Transformation

Transforming Cities ist ein Fachmagazin mit technisch-wissenschaftlichen Beiträgen für Fachleute und Interessierte. Es beinhaltet Beiträge zu den Themen: zukunftsweisender Umgang mit Energie und Ressourcen, urbane Mobilität, Erhalt und Ausbau städtischer Infrastruktur, neue Formen von Kommunikation und Schaffung lebenswerter Stadträume.

Weg zum klimaneutralen Gebäudesektor: Fokus auf transformative Wirkung - Studie und Leitfaden zu Sanierungen von Ein- und Zweifamilienhäusern

Die Handreichung richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Gebäudetransformation, insbesondere Banken und Finanzinstitute, Investoren, Energieberatende, Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, Kommunen, Bestandshaltende sowie Anbietende und Entwickelnde von Tools zur Planung und/oder Berechnung von Sanierungen. Je nach Handlungsbereich bieten der AIF und die Aufarbeitung in der Handreichung unterschiedliche Vorteile

Artikel von CREATE

Der Kapitalmarkt als Schlüssel für eine beschleunigte Wärmewende

Der Artikel beschreibt erste Projektergebnisse aus dem Forschungsprojekt CREATE.

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